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Förderung durch die Europäische Union

Das Institut für Biomedizinische Technik wird im Rahmen verschiedener Projekte aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Projekte

Card-ii-Omics: Kardiovaskuläre Implantatentwicklung – Infektionen – Proteomics: Prävention, Diagnostik und Therapie von Implantatinfektionen

Laufzeit: 2017 - 2021

Der interdisziplinäre Forschungsverbund mit Partnern an den Universitätsmedizinen und Universitäten am Standort Rostock und Greifswald sowie dem Institut für Implantattechnologie und Biomaterialien e.V. in Warnemünde wird im Rahmen des Exzellenzforschungsprogramms des Landes M-V gefördert. Ziel ist, Infektionen von kardiovaskulären Implantaten durch Biofunktionalisierung zu vermeiden sowie die Diagnose und Therapie dieser lebensbedrohlichen Komplikationen zu verbessern.

TheraVista – Projekt der Verbundforschung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in M-V

Laufzeit: 2015 - 2018

Wissenschaftliche Zielstellungen des Verbundvorhabens sind Technologie-, Material- und Prozessentwicklungen als Grundlage für neue Therapieplattformen für die Vaskuläre Intervention. 

TheraMagna – Projekt der Verbundforschung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in M-V

Laufzeit: 2016 - 2019

Innerhalb des Verbundvorhabens zur Entwicklung einer neuen Generation abbaubarer koronarer Gefäßscaffolds liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung innovativer Polymer-/Wirkstoffbeschichtung, deren physiko-chemischer Charakterisierung unter Berücksichtigung des veränderten Wirkstofffreisetzungsverhaltens und der mechanischen Eigenschaften sowie in Entwicklungsbeiträgen für Gefäßscaffold-Fertigungstechnologien.

Infrastruktur

Electrospinning-Anlage

Jahr der Anschaffung: 2016

Die Electrospinning-Anlage dient der Entwicklung von Nanofaserstrukturen aus synthetischen und Biopolymeren sowie der Erzeugung von Nanopartikeln und der Dünnschichtbildung durch das Electrospraying für den Anwendungsbereich der Biomedizinischen Technik und Implantattechnologie.

Ultra High Performance Liquid Chromatography (UHPLC)-Anlage für die chemische Wirkstoffanalytik

Jahr der Anschaffung: 2017

Das Ultra High Performance Liquid Chromatography (UHPLC) System dient der qualitativen und quantitativen Wirkstoffanalytik (Stabilitäts- und Freisetzungsuntersuchungen) für den Anwendungsbereich der Implantat- und Kombinationsproduktetechnologie.

Automatisches System zur Bestimmung von Partikelgrößen und Partikelformverteilung

Jahr der Anschaffung: 2017

Der Partikelanalysator arbeitet nach dem Prinzip der dynamischen Bildanalyse nicht sichtbarer Partikel im Mikrometerbereich. Er ermöglicht neben der Bestimmung der Anzahl und Größe von Partikeln in flüssigen Medien eine morphologische Charakterisierung. Dies ermöglicht die Trennung zwischen Partikeln und Luftblasen, die Eingrenzung von Partikelmaterial bzw. -herkunft und die Erkennung von Agglomerationen. Wesentliches Anwendungsgebiet wird die Untersuchung von Implantatoberflächen, speziell der Integrität von Beschichtungen, sein.

FTIR-Spektrometer Vertex 70

Jahr der Anschaffung: 2017

Das Vertex 70 ermöglicht die qualitative und quantitative zerstörungsfreie Vermessung materialcharakteristischer Schwingungsbanden von Feststoffen und Flüssigkeiten. Unter Nutzung des Mikroskops sind zudem ortsaufgelöste Messungen möglich.